Die erste Mail aus Deutschland beginnt oft mit einer Zahl. Nicht mit Moodboards. Nicht mit einer Vision. Mit: Was kostet das? Das ist keine Unhöflichkeit. Das ist Einkaufskultur. Wer in Stuttgart, Hamburg oder Wien eine Website beauftragt, muss intern eine Spanne verteidigen — gegenüber der Geschäftsführung, dem Steuerberater, manchmal dem Beirat.
Wir sitzen in Gampaha, Sri Lanka. Hesadu Dissanayaka leitet das Studio. Wir sprechen Deutsch, arbeiten im Sie, rechnen in Euro, liefern Festpreis. Und wir schreiben die Preise hier hin, bevor jemand ein Briefing schickt. Wer das nicht aushält, ist ohnehin der falsche Auftraggeber.
Was Sie hier lesen, sind Nettospannen für 2026. Sie gelten für klar begrenzte Lastenhefte. Schnittstellen, große Datenmigrationen und Markenentwicklung liegen darüber. Hosting in der EU ist separat. Eine Ranking-Zusage enthalten sie nie.
Orientierungsspannen, die zu dieser Site passen
Viele Preisartikel im Netz mischen 300-Euro-Baukasten mit 80.000-Euro-Konzernrelaunches. Das hilft niemandem. Die Tabelle unten entspricht dem, was wir auf der Preisseite ausweisen — mit Oberkante, nicht nur mit dem Werbe-„ab“.
| Vorhaben | Nettospanne | Typischer Umfang |
|---|---|---|
| One-Pager / Broschüre | 1.290–2.400 € | Design, HTML/PHP oder schlankes CMS, Kontakt, Rechtstexte-Flächen |
| Unternehmenswebsite (5–12 Seiten) | 1.990–4.900 € | Informationsarchitektur, CMS oder Custom, SEO-Grundlage |
| WordPress individuell | 1.790–5.500 € | Custom Theme, schlanke Plugins, Redaktionsschulung |
| Online-Shop | 2.900–12.000 € | Katalog, Kasse, Pflichtangaben-Strecke |
| Mobile App (MVP) | ab 6.900 € | Eine Plattform, klarer Scope, Store-Vorbereitung |
Lesen Sie die Spanne von links nach rechts, nicht nur die linke Zahl. „Ab 1.290 €“ ist ein One-Pager mit klarer Kernbotschaft, nicht ein Konzernportal mit 40 Landingpages. Wer die Untergrenze als Wunschpreis für alles behandelt, bekommt entweder Scope-Streit oder eine Seite, die nach drei Monaten wieder aufgerissen wird.
Die Beträge sind netto. Ob Umsatzsteuer ausgewiesen wird, hängt von Ihrer Unternehmereigenschaft, dem Leistungsort und gegebenenfalls Reverse-Charge ab. Dazu später mehr. Wir erfinden keine deutsche MwSt-Nummer, nur damit die Rechnung „lokaler“ wirkt.
Was ein One-Pager wirklich kostet
Ein One-Pager ist keine Ausrede für fehlende Inhalte. Er ist eine Entscheidung: eine Kernbotschaft, ein Angebot, ein Weg zur Anfrage. Für Handwerk, Kanzleien mit engem Leistungsbild, Veranstaltungen, Produktlinien mit einem Einstieg. Die Untergrenze von 1.290 € netto gilt, wenn Layout, Umsetzung, Formular, Impressum- und Datenschutzflächen und eine mobil taugliche Typografie im Paket sind.
Was oft fehlt, wenn jemand „für unter tausend“ anfragt: echte Texte statt Lorem, lokale Schriften statt Google Fonts vom CDN, eine erreichbare Mailadresse, HTTPS, eine XML-Sitemap, keine 4-MB-Hero-JPEGs. Das ist kein Luxus. Das ist das Minimum, mit dem eine deutsche Unternehmensseite überhaupt ernst genommen wird.
Wo die 2.400 € greifen
Oben in der Spanne landen Sie, wenn das Layout mehrere Szenen braucht: Leistungsblöcke, Team, Ablauf, FAQ, ein zweites Formular, leichte Animation ohne Tracking-Pixel, zweisprachige Umschaltung DE/EN. Oder wenn wir Texte mit Ihnen schreiben, statt nur Platzhalter einzusetzen. Copy ist Arbeit. Wer sie „nebenbei“ erwartet, zahlt später in Korrekturschleifen.
Ein One-Pager in hartem HTML/PHP ist oft die sauberste Variante. Wenig Angriffsfläche, volle Kontrolle über Markup, keine Plugin-Updates. Wenn Sie die Texte zweimal im Jahr ändern, brauchen Sie kein CMS. Wenn die Marketingabteilung wöchentlich landet, schon. Das klären wir im Briefing, nicht nach Launch.
Unternehmenswebsite: 1.990 bis 4.900 Euro
Fünf bis zwölf Seiten klingt nach wenig. Es ist der Kern der meisten Mittelstandsauftritte: Start, Leistungen, Über uns, Kontakt, Karriere oder Referenzen ohne Logo-Show, dazu Rechtstexte. Der Preis treibt nicht die Menüzeile. Der Preis treibt die Zahl einzigartiger Templates.
Startseite, Leistungsübersicht, Leistungsdetail, Artikel, Team, Formular — das sind sechs Templates, auch wenn im Menü nur vier Punkte stehen. Wer „wir haben nur acht Seiten“ sagt und acht völlig verschiedene Layouts meint, liegt am oberen Rand. Wer acht Seiten aus zwei Rastern speist, bleibt unten.
Informationsarchitektur vor Farbe
Wir beginnen nicht mit einem Dribbble-Look. Wir beginnen mit der Frage, wer die Seite liest: Einkäufer, Fachbesucher, Bewerber, Bestandskunden. Dann die Wege. Dann die Überschriften. Farbe und Fotografie kommen, wenn die Struktur trägt. Das spart Geld, weil niemand drei Designrunden für eine Navigation verbrennt, die inhaltlich falsch ist.
Im Paket steckt eine SEO-Grundlage: ein H1 pro URL, Title und Description, Open Graph, kanonische Host-Variante, Sitemap, robots.txt, Schema für Organization und Breadcrumbs. Das ist Technik, kein Versprechen auf Platz 1. Wer „sichtbar in zwei Tagen“ als Leistungsbestandteil erwartet, bekommt von uns eine Absage. Solche Zusagen sind in Deutschland werberechtlich heikel und fachlich unseriös.
Designarbeit in diesem Rahmen ist Webdesign mit Komponenten, nicht eine einmalige Photoshop-Folie. Abstände, Typo-Skala, Fokus-Zustände, Formularfehler — das muss ein Entwickler umsetzen können, ohne zu raten.
WordPress individuell: 1.790 bis 5.500 Euro
WordPress ist in Deutschland das Standard-CMS. Es ist auch die häufigste Quelle für langsame, unsichere Seiten. Der Preisunterschied entsteht selten durch „WordPress ja oder nein“. Er entsteht durch Theme-Qualität und Plugin-Disziplin.
Unten in der Spanne: Custom Theme, wenige Plugins mit Begründung, Formulare, Caching, Backup-Hinweis, kurze deutsche Redaktionsanleitung. Oben: WooCommerce-Anteile, Mehrsprachigkeit, Migrationsballast, komplexe Blöcke, Rollenkonzepte für mehrere Redakteure.
Ein gekauftes Multipurpose-Theme mit 80 Demo-Layouts ist kein Sparmodell. Es ist eine Hypothek. Jedes ungenutzte Feature ist Code, den jemand updaten, härten und im Zweifel debuggen muss. Wir bauen das Theme auf das, was Sie brauchen. Mehr dazu unter WordPress und im Artikel zu eigenen Plugins.
Pflege durch Sie oder durch uns
CMS lohnt sich, wenn Ihr Team Texte selbst ändert. Hartes PHP lohnt sich, wenn die Seite ein Jahr lang stehen bleiben soll und Änderungen rar sind. Beides ist legitim. Beides hat einen anderen Betriebspreis. WordPress ohne Update-Disziplin ist nach 18 Monaten oft teurer als eine hart codierte Seite mit zwei bezahlten Textwechseln.
Wir übernehmen bestehende Instanzen nach Sichtung. Manche sanieren wir. Manche empfehlen wir abzulösen. Altlasten sind kein moralisches Urteil. Sie sind Aufwand. Der gehört in den Festpreis, bevor jemand „schnell rüberziehen“ sagt.
Online-Shop: 2.900 bis 12.000 Euro
Die Untergrenze gilt für einen begrenzten Katalog, klare Versandlogik, eine Zahlungsstrecke, Pflichtangaben im Checkout. Nicht für 8.000 SKUs, nicht für EDI zur Warenwirtschaft, nicht für B2B-Staffelpreise mit kundenspezifischen Katalogen.
Im deutschen Handel zählen Preisangaben, Widerruf, Lieferzeiten und Button-Beschriftung. Das ist keine Dekoration im Footer. Das sitzt im Kaufprozess. Wir bauen die Flächen. Rechtsberatung ersetzen wir nicht. Wer einen Shop ohne Impressum, ohne Widerrufsbelehrung und ohne korrekte Preisdarstellung live schaltet, spart an der falschen Stelle.
WooCommerce auf hart reduziertem Theme deckt viele Fälle. Individuelle PHP- oder React-Strecken greifen, wenn der Prozess nicht in Standard-Warenkörbe passt. Die Obergrenze von 12.000 € netto ist immer noch ein mittelständisches Projekt, kein Marketplace. Große Anbindungen liegen außerhalb dieser Tabelle — und das sagen wir, bevor ein Lastenheft schöngefärbt wird.
App: ab 6.900 Euro
„Ab“ steht hier, weil eine App kein Paketregal ist. Ein MVP einer Plattform, Store-Vorbereitung, klare Nutzerjobs. Nicht iOS und Android mit Offline-Sync, Push, Zahlungen und Hardwarezugriff gleichzeitig zum Einstiegspreis.
Viele Anfragen brauchen keine App. Sie brauchen eine schnelle mobile Website. Push, Geräte-APIs oder sehr hohe Nutzungshäufigkeit sprechen für eine App. Sonst zahlen Sie Store-Gebühren und Review-Zyklen für etwas, das im Browser besser auffindbar wäre. Wir sagen das im Erstgespräch. Es kostet uns den Auftrag manchmal. Es spart Ihnen den falschen.
Ein Festpreis ohne Scope ist kein Festpreis. Es ist ein Wunsch. Wir schreiben auf, was enthalten ist, was extra ist, und wann die Arbeit endet. Das ist unromantisch. Es ist der Grund, warum Nachträge bei uns selten aus dem Nichts kommen.
Was den Preis tatsächlich treibt
Seitenzahl im Menü ist die schlechteste Metrik. Nützlicher sind die folgenden Hebel. Sie entscheiden, ob Sie links oder rechts in der Spanne landen — oder außerhalb.
Einzigartige Templates, nicht URLs
Zwölf URLs aus drei Rastern sind billiger als fünf URLs mit fünf kompletten Layouts. Wenn jede Leistungsseite ein eigenes visuelles System braucht, ist das Designarbeit, kein Copy-Paste.
Redaktion
Pflegen Sie selbst, brauchen Sie ein CMS und Schulung. Pflegen wir, brauchen Sie einen Betreuungsvertrag und klare Slots. Beides parallel „irgendwie“ ist teuer, weil niemand Verantwortung übernimmt.
Mehrsprachigkeit
DE/EN ist nicht „die Seite nochmal auf Englisch durchlaufen lassen“. Es ist URL-Konzept, hreflang, Übersetzungsworkflow, oft doppelte Rechtstexte. Maschinenübersetzung ohne Lektorat zerstört Vertrauen schneller als fehlendes Englisch.
Anbindungen
CRM, Buchhaltung, Zahlungen, Kalender, PIM. Jede Schnittstelle hat Auth, Fehlerfälle, Testdaten und eine Person auf Ihrer Seite, die sie erklären kann. Fehlt die Person, schätzen wir Puffer. Der Puffer ist kein Aufschlag aus Prinzip. Er ist die Alternative zum Stillstand in Woche sechs.
Barrierefreiheit über das solide Minimum
Semantik, Kontrast, Tastaturfokus gehören zum Handwerk. Ein formelles BITV- oder BFSG-Gutachten ist ein eigenes Modul. Wer beides in denselben Satz packt, vermischt Pflicht und Zertifikat.
Inhalt, den niemand liefert
Wir setzen Texte um. Fachjargon Ihrer Branche erfinden wir nicht. Fotoproduktionen in Deutschland reisen wir nicht nebenbei. Fehlen Inhalte, warten wir oder Sie buchen Redaktion extra. Beides ist klarer als ein Launch mit Stockfotos, die nach jeder anderen Site aussehen.
So läuft ein Festpreis bei uns
Wir verkaufen keine Stundenpakete, die sich nach drei Calls auflösen. Der Ablauf ist bewusst langweilig. Langweilig ist in Projektarbeit ein Kompliment.
- Sie schicken Ziel, Seiten oder Funktionen, Deadline, vorhandene Texte und Hosting-Stand — per Formular oder Mail. Unvollständige Briefings beantworten wir mit Rückfragen, nicht mit einer Fantasiezahl.
- Wir spiegeln den Scope in einer Spanne oder einem Festpreis. Steuern, Hosting, Stock, Rechtsberatung stehen getrennt, soweit sie anfallen.
- Anzahlung, dann Design oder direkt Umsetzung, je nachdem ob das Layout schon steht. Staging vor dem Livegang. Sie sehen die Seite, bevor die Domain umzieht.
- Korrekturrunden im vereinbarten Rahmen. Danach Launch, kurze Hypercare, Übergabe so, dass Ihre IT weiterarbeiten kann. Keine stillen Subunternehmer ohne Ihr Wissen.
Rückmeldungen in der Regel innerhalb von 24 Stunden an Werktagen. Überlappung mit dem deutschen Vormittag. Sitz in Sri Lanka heißt nicht „irgendwo offline“. Es heißt andere Zeitzone, klare Erreichbarkeit, keine Münchner Kulissenadresse im Impressum.
Steuern, Reverse-Charge, Sitz in Sri Lanka
Hesadu Creatives ist in Sri Lanka ansässig. Das steht vorn, nicht im Kleingedruckten. Deutsche Auftraggeber kaufen Ergebnisse, Erreichbarkeit und nachvollziehbare Rechnungen. Sie kaufen keine fingierte Niederlassung.
Ob Umsatzsteuer ausgewiesen wird, hängt vom Einzelfall ab: Sind Sie Unternehmer? Wo gilt der Leistungsort? Greift Reverse-Charge? Das gehört in die Abstimmung mit Ihrem Steuerberater. Wir stellen Rechnungen transparent aus. Wir beraten nicht steuerlich. Wer eine EU-USt-Id. auf unserer Site erwartet, weil „das so seriöser wirkt“, bekommt die ehrliche Variante: Feld leer, bis eine echte Nummer existiert.
Personenbezogene Daten aus Kontaktformularen werden zur Bearbeitung nach Sri Lanka übermittelt. Sri Lanka hat keinen Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission. Grundlage nach Art. 46 DSGVO, Transparenz in der Datenschutzerklärung, Hosting der Marketing-Site auf Wunsch in der EU. Das ist Aufwand. Es ist der Preis dafür, nicht so zu tun, als säßen wir in Kreuzberg.
Kosten, die neben der Website stehen
Der Projektpreis ist nicht der Betriebspreis. Wer das vermischt, wundert sich im zweiten Jahr.
Hosting in der EU: oft 8–40 € monatlich plus Backup, je nach Traffic und PHP-Workers. Billig-Hosting mit überfüllten Servern spart den Kaffee, nicht das Projekt. Domain und E-Mail sind extra. DENIC-Treuhänder, falls der Registrar ihn verlangt, ebenfalls.
Wartung: Updates, kleine Texte, Monitoring-Hinweise ab 190 € monatlich, wenn Sie das bei uns lassen. WordPress ohne Updates ist kein Sparmodell. Es ist ein Termin mit einer infizierten Instanz.
Fotos, Fachredaktion, Übersetzungen, Markenarbeit, Tracking-Konzepte, Cookie-Banner-Tools, Zahlungsgebühren der Provider — alles eigene Töpfe. Wir listen sie, statt sie in eine „All-inclusive“-Zahl zu verstecken, die später bricht.
Rechtstexte: Wir bauen Flächen für Impressum, Datenschutz, AGB, Widerruf. Generatoren können eine Basis sein. Haftung trägt, wer veröffentlicht. Wir sind Webstudio, keine Kanzlei.
Baukasten, deutsche Agentur, Studio in Sri Lanka
Baukasten-Tarife für 10 € im Monat lösen das juristische und technische Minimum meist nicht. Schriftarten vom US-CDN, Tracker vor Einwilligung, Theme-Müll, Impressum als nachträglicher Block. Für ein privates Hobby reicht das oft. Für ein Unternehmen, das Angebote verschickt, selten.
Deutsche Agenturen mit Büromiete, Account-Schicht und Pitch-Abteilung liegen preislich oft deutlich höher. Das kann gerechtfertigt sein: Vor-Ort-Workshops, große Teams, laufende Kampagnen. Es ist nicht automatisch bessere Technik. Wir vergleichen uns nicht mit Superlativen. Wir sagen, was wir tun: Design und Code in einem Haus, Festpreis, Deutsch, EU-Hosting-Empfehlung, keine Fake-Referenzen.
Viele DACH-Projekte stehen unter NDA. Deshalb zeigen wir keine erfundenen Logos und keine „Kunden, die uns vertrauen“-Leiste mit Marken, die wir nicht nennen dürfen. Diese Website selbst ist das laufende Beispiel: PHP, semantisches HTML, lokale Schriften, Schema, Rechtstexte. Wer Handwerk prüfen will, schaut in den Quelltext, nicht auf eine Slide.
Freelancer vor Ort können schnell sein, wenn Chemie und Stack passen. Risiko: Urlaub, Krankheit, kein Vertretungskonzept. Risiko bei uns: Distanz, asynchrone Abstimmung. Beides ist benennbar. Unbenannte Risiken sind teurer als benannte.
Zeit, nicht Magie
Ein One-Pager mit gelieferten Texten geht in Tagen bis wenigen Wochen, nicht in einer Lunchpause. Eine Unternehmenswebsite braucht Briefing, Design oder Wireframes, Umsetzung, Inhalte, Staging, Redirects. Shops brauchen Produktdaten, die oft später kommen als der Wunschtermin.
Neue Domains werden oft innerhalb von Tagen gecrawlt, sobald sie in der Search Console liegen oder verlinkt sind. Sichtbare Rankings für umkämpfte Begriffe dauern Wochen bis Monate und hängen von Inhalten, Wettbewerb und Erwähnungen außerhalb der eigenen Site ab. Wir liefern indexierbare Technik. Wir verkaufen keine Platzierung.
Wer zwei Werktage bis zur Top-Position verspricht, kennt eine Nische ohne Wettbewerb — oder wirbt unlauter. Beides ist kein Angebot, das wir spiegeln.
Was in keinem Paket steckt, außer Sie bestellen es
Rechts- und Steuerberatung. DENIC-Treuhänder-Gebühren des Registrars. Fachtexte ohne Briefing. Foto-Produktionen in Deutschland. Gekaufte Backlinks. Ranking-Garantien. Stille Weitergabe an ungenannte Subunternehmer.
Auch nicht enthalten: endlose Explorationsschleifen unter dem Label „agil“, ohne Backlog. Agil ohne Priorität ist Stundenverbrennung. Festpreis braucht Entscheidungen. Wir moderieren die Entscheidungen. Wir ersetzen sie nicht durch ein Moodboard-Orakel.
Drei Jahre Betrieb, nicht nur der Launch
Eine Website, die 2.400 € kostet und danach drei Jahre stillsteht, kann günstiger sein als eine für 1.790 €, die jedes Quartal ein Plugin-Drama auslöst. Rechnen Sie den Launch plus Hosting plus Updates plus zwei inhaltliche Runden pro Jahr. Dann erst vergleichen.
Hartes HTML/PHP: wenig Angriffsfläche, Änderungen über uns oder über einfache Content-Dateien. WordPress: Redaktion in Ihrer Hand, dafür Patch-Disziplin. Joomla: ähnliche Logik, anderer Talentmarkt. React: lohnt sich bei zustandsreichen Oberflächen, nicht bei einer Broschüre. Der Stack ist eine Betriebsentscheidung. Wer ihn nach Trendfarbe wählt, zahlt die Migration früher als geplant.
Wir dokumentieren, was installiert ist, welche PHP-Version nötig ist, wo Backups liegen sollen. Übergabe heißt: Ihre interne IT kann weiterarbeiten. Nicht: Wissen klebt in einem Chatverlauf, den niemand archiviert.
Typische Fehler in Anfragen
„Bitte Angebot über eine moderne, innovative, einzigartige Website.“ Das ist kein Briefing. Das ist eine Stimmung. Brauchbar sind: Zielgruppe, fünf URLs, die existieren müssen, Beispiele die gefallen und warum, Beispiele die nicht gefallen und warum, Sprachen, Termin, wer Texte liefert, wo gehostet werden soll.
„Bitte wie die große Marke, aber schlank.“ Große Marken haben Teams, DAM, Legal, Performance-Budgets. Eine Nachahmung ohne diese Mittel wirkt billig, nicht premium. Lieber eine klare kleine Site als eine halbe Kopie.
„Bitte inkl. SEO-Platz-1 für [umkämpftes Keyword].“ Das lehnen wir ab. Technische SEO gehört ins Fundament. Platzierungen gehören in die Zeit nach dem Launch, mit Inhalten und oft mit Erwähnungen außerhalb der Domain. Wer beides in denselben Festpreis zwingt, kauft Druck, keine Sichtbarkeit.
„Bitte Referenzen mit Logo.“ Viele unserer DACH-Arbeiten stehen unter NDA. Wir brechen das nicht, und wir erfinden keine Leiste. Wer das als Ausschlusskriterium setzt, sollte bei Häusern kaufen, die Referenzen vertraglich zeigen dürfen. Beides ist legitim. Vermischen ist es nicht.
Zahlung, Staging, Go-live
Anzahlung vor Produktionsstart. Rest nach Abnahme oder nach Meilenstein, wie im Angebot steht. Überweisung, Rechnung. Keine überraschenden Tool-Abos, die auf unserer Karte laufen und später auf Sie umgestellt werden, ohne dass es im Text stand.
Staging bedeutet: eine URL zum Prüfen, bevor DNS kippt. Redirects von alten Pfaden, Search Console, Sitemap einreichen. Nicht „wir stellen um und hoffen“. Hoffnung ist kein Launchplan.
Nach dem Livegang eine kurze Hypercare. Kleine Textdreher, ein kaputter Link, ein Formular, das den SMTP-Login des neuen Hosters noch nicht kennt — das gehört dazu. Neue Wunschfeatures gehören in den nächsten Auftrag. Die Grenze schreiben wir auf, damit niemand sie als Unhöflichkeit liest.
Wie Sie eine Zahl bekommen, die hält
Schreiben Sie uns Zielgruppe, Muss-Funktionen, Sprache, Hosting-Wunsch, Termin. Hängen Sie vorhandene PDFs oder die alte URL an. Wenn Vertraulichkeit nötig ist, sagen Sie das. NDA vor Showreel — bei uns die normale Reihenfolge.
Wir antworten mit Rückfragen oder einem Rahmen. Manchmal mit der Empfehlung, kleiner zu starten: One-Pager statt Portal, Website statt App, hartes PHP statt Plugin-Zoo. Das ist keine Verkaufstaktik nach unten. Es ist die billigste Art, später nicht zweimal zu bezahlen.
Wenn der Scope größer ist als die Tabelle, sagen wir das. Lieber eine ehrliche Absage an den Wunschpreis als ein Projekt, das in Woche vier kippt. Wir sind nicht das teuerste Studio und nicht das billigste. Wir sind erreichbar, rechnen fest und schreiben den Sitz nach Sri Lanka ins Impressum, solange er dort ist.
Eine letzte Zahl zur Einordnung, ohne Schönfärberei und ohne Rabattmärchen: Wer 2026 in Deutschland eine Website erstellen lässt und unter vierstelligen Nettobeträgen bleibt, kauft in der Regel Vorlage plus Konfiguration. Das kann für einen Verein mit drei Terminen im Jahr reichen. Für ein Unternehmen, das Angebote schreibt, Mitarbeiter sucht und gefunden werden will, ist der vierstellige Einstieg die realistische Untergrenze — nicht, weil Design teuer sein muss, sondern weil Impressum, Datenschutz, Mobilansicht, Formular und Grund-SEO Arbeit sind. Arbeit hat einen Preis. Der steht oben in der Tabelle.
Angebote vergleichen, ohne Äpfel und Birnen
Drei PDFs, drei Zahlen, drei völlig verschiedene Scopes: Das ist der Alltag im deutschen Einkauf. Das eine Angebot enthält Layout, das andere setzt Ihre Figma-Datei voraus. Das eine legt Impressum-Flächen an, das andere schreibt „Rechtstexte stellen Sie“. Vergleichen Sie diese Sätze, nicht nur die Untergrenze. Eine Spanne auf der Preisseite ist Orientierung. Ihr Lastenheft macht daraus eine Zahl, die hält.
Wer nur den Stundensatz fragt, bekommt bei uns keine Antwort, die weiterhilft. Wir verkaufen Festpreis. Stunden ohne Scope sind der Weg, am Ende mehr zu zahlen und trotzdem nicht zu wissen, warum. In Gampaha rechnen wir den Aufwand intern. Nach außen steht, was die Site kann, wenn sie live geht.
Ein Angebot ohne Hosting-Zeile, ohne Hinweis auf Fotos, ohne Satz zu Sprachen: das ist kein günstiges Angebot. Es ist ein unvollständiges. Unvollständig wirkt freundlich, bis Woche vier. Dann wirkt es teuer.
Korrekturrunden, die den Festpreis nicht sprengen
Zwei gebündelte Runden auf Staging sind im Paket üblich. Nicht: täglich ein neuer Farbwunsch, während DNS schon kippt. Sammeln, intern entscheiden, einmal schicken. Wer zehn Stimmen im Verteiler hat, braucht vor der Runde eine Stimme, die ja oder nein sagt. Sonst zahlen Sie Moderation, nicht Design.
Neue Seiten, eine zweite Sprache, ein Shop „doch noch dazu“: das ist kein Korrekturpunkt. Das ist ein Nachtrag. Wir formulieren ihn, bevor Code entsteht. Unbequem in der Mail. Billiger als ein Launch, der drei unfertige Systeme trägt. Webdesign heißt bei uns Komponenten, die man korrigieren kann, ohne die Startseite jedes Mal neu zu erfinden.
Wenn die Runde vorbei ist und jemand „nur noch das Megamenü“ will, sagen wir den Preis dafür. Schweigen wäre unhöflich gegenüber dem Festpreis, den Sie intern schon verteidigt haben.
Nächster Schritt: aktuelle Pakete, Webdesign, WordPress oder direkt Projekt anfragen. Wer Plugins und WooCommerce-Erweiterungen plant, liest zusätzlich WordPress eigene Plugins.
